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ARCA LUI NOE in Cluj

Asociatia pentru protectia necuvantatoarelor
  www.arcaluinoe.eu

ARCA LUI NOE in Rumänien wurde 2003 von Frau Finuca Bora gegründet. Tierschutz in Rumänien ist nicht vergleichbar mit Tierschutz in Deutschland. Es braucht unendlich viel psychische, wie auch physische Kraft, um den Tierschutzalltag dort zu meistern und seit 2003 zeigen die freiwilligen Helfer vor Ort vollen Einsatz für die Tiere, in jeder nur denkbaren Weise.
Es gab Rückschläge und herbe Enttäuschungen, doch letztendlich zählen die Erfolge, die vielen bisher geretteten Tiere und deren dankbarer Blick - dafür kämpft ARCA LUI NOE.

ARCA LUI NOE organisiert Kastrationsprogramme, versucht durch Aufklärungsunterricht an Kindergärten und Schulen, sowie durch Öffentlichkeitsarbeit der rumänischen Bevölkerung den Tierschutzgedanken etwas näher zu bringen, versorgt Streuner, nimmt sie auf und versucht sie in gute Hände zu vermitteln.
Die Tiere werden alle kastriert, geimpft und gechipt bevor sie in ein neues Heim einziehen. Auch in Rumänien werden Tiere adoptiert, doch die Bevölkerung ist meist sehr arm und so werden auch manche Adoptanten noch finanziell unterstützt.

Die über 120 aufgenommenen Tiere leben an 4 verschiedenen Stellen, so daß die Versorgung sehr mühsam ist, denn sie liegen im Umkreis ca. 25 km auseinander, was nicht nur sehr viel Zeit kostet, sondern auch hohe Benzinkosten verursacht.




 Mit diesem Bus werden Futter und Wasser für die Tiere
 transportiert.





Auf einem 1900 m² großen Gelände befinden sich zwischen 80 und 100 Hunde, die täglich aus der nächsten Ortschaft mit Futter und frischem Wasser versorgt werden müssen, da es auf dem Gelände weder Strom noch Wasser gibt.
Dieses Gelände wurde auf unbestimmte Zeit von einer Firma zur Verfügung gestellt, die aber das Nutzungsrecht jederzeit wieder kündigen kann.

Die Anzahl der Hunde variiert, denn nach der Kastration werden manche wieder an ihren angestammten Platz zurückgebracht, sie leben weiter auf der Straße ohne sich zu vermehren.
Andere werden adoptiert und finden ein neues Zuhause.

Auf einer Pflegestelle, die etwa 500 m² zur Verfügung stellt, werden zwischen 25 und 30 Hunde betreut, die Kosten werden von ARCA LUI NOE getragen.
Frau Bora hat bei sich selbst im Hof noch 7 Pflegehunde aufgenommen und in einem Garten leben noch 5 weitere, die ebenfalls von ARCA LUI NOE täglich versorgt werden.
Zudem kommen auch immer wieder Streuner an die Umzäunung des Geländes, um sich ihr Futter zu holen.
Ein ziemlicher Aufwand, der viel Zeit und Mühe kostet.

Öffentlichkeitsarbeit von Arca lui Noe

In Rumänien darf jeder Steuerzahler 2% seiner Steuern für ein Jahr lang einem wohltätigen Zweck zugute kommen lassen, doch viele sind darüber nicht ausreichend informiert.
Durch öffentliche Infostände können wieder neue "Steuerspender" gewonnen werden.


Aufklärungsunterricht in Schulen

Frau Bora mit einem ihrer Hunde im Klassenzimmer. Hautnah erleben die Kinder Tierschutz und sind voll Interesse und mit Freude dabei.
Sicher wird der eine oder andere sich näher mit dem Thema beschäftigen und vielleicht auch seine Eltern etwas nachdenklicher stimmen...
July 2014
Anmerkung:
Im Juni 2013 verbrachte ich einige Tage in Rumänien und durfte auch die Arbeit von Arca lui Noe kennen lernen. Es schien, als stünde einer guten Zusammenarbeit nichts im Wege, doch die Informationen, die ich brauche und die mir zugesagt wurden, kommen leider nicht wie versprochen , was mein Vertrauen in den Verein nicht unbedingt weiter fördert und eine Zusammenarbeit sehr schwierig macht.
Auch viele Mitarbeiter und Helfer haben sich in der Zwischenzeit von Arca lui Noe getrennt und gehen nun eigene Wege. So auch die 3 Frauen des VeGiDo-Projektes, die mit Herzblut und viel Einsatz bei der Sache sind und mich zeitnah über alles informieren. Deshalb werde ich mich hauptsächlich auf VeGiDo konzentrieren, doch selbstverständlich gebe ich auch weiterhin den Hunden bei Arca lui Noe eine Chance auf ein neues Leben, denn sie sollen keinesfalls wegen mangelnder Kommunikation ihr restliches Leben in der Auffangstation verbringen müssen...